Samstag, April 20, 2019

Saxo lädt nicht mehr

Problem: Der Saxo lädt nicht mehr - Elektronikstörung

Ursache: Vielfältig. Hier: Wasserpumpe defekt

Lösung: Tausch der defekten Wasserpumpe


Eigentlich sollte die Wasserpumpe rund 20.000 Km halten und dann vorsorglich ausgetauscht werden. Bei mir war die Pumpe schon bei 16.000 Km defekt. Ich hatte den Saxo ausnahmsweise mal mittags geladen, weil ich abends noch mal weg wollte. Nach einer Stunde bemerkte ich, daß das beim Laden typische "Summen" fehlte. Die Elektronik - Störungslampe leuchtete und der Ladervorgang war gestoppt worden. Eigentlich hätte ich den Saxo nun in die Werkstatt schleppen müssen, aber nach Rückfrage im Forum konnte ich dieses Problem umgehen. Ich entfernte die Hauptsicherung (linkes Bild, linker Pfeil) der Akkus und trennte dann die Masse der 12 Volt Batterie (linkes Bild, rechter Pfeil) für einige Minuten. Wichtig: beim wieder anklemmen der Akkus muß man mit dem 12 Volt Akku beginnen und erst DANACH die Hauptsicherung einsetzen! Danach war die Elektronikstörungsanzeige gelöscht und ich konnte wieder laden. Das typische Brummen fehlte aber. Da ich wußte, daß es sich nur um die Kühlwasserpumpe (mittleres Bild, unterer Pfeil und rechtes Bild) handeln konnte war mir bewußt, das ein weiteres Laden die Elektronik zestören könnte. Mit dem Voltmeter prüfte ich die Spannung an der Pumpe (mittleres Bild, oberer Pfeil). Es waren rund 14 Volt und damit war auch meine erste Vermutung einer defekten Sicherung gestorben. Jeder der schon einmal mit Gleichstrom-Motoren zu tun hatte, kennt den alten Trick mit dem "anklopfen". Man nimmt einen kleinen Hammer oder den Griff eines Schraubendrehers und schlägt damit gegen das Motorengehäuse, in diesem Fall also das Pumpengehäuse. Das half. Die Pumpe lief wieder. Ich konnte also laden und einen Termin zum tauschen der Pumpe in der Werkstatt machen. Kosten des Tauschs: rund 230 Euro.


 

Da ich von Natur aus neugierig bin und mir schon dachte, daß das Problem eigentlich nur durch abgeschliffene Kohlen (die, die Spulen über den Kommutator speisen), entstehen konnte öffnete ich die defekte Pumpe. Hier hat Bosch ganze Arbeit geleistet. Die Pumpe ist mit einem Kleber verklebt, der nicht einmal unter Hitze weich wird. Also wendete ich brutale Gewalt an, indem ich das Gehäuse aufsägte. Wie ich vermutete waren nur die Kohlen abgeschliffen (siehe Bild unten, rote Pfeile). Früher konnte man durch herausschrauben der Kohlenhalter die Kohlen ersetzen, das ist hier nicht vorgesehen. D.h. man bezahlt über 200 Euro obwohl man mit einfachen Mitteln das Ganze für weniger als einen Euro bewerkstelligen könnte - sehr ärgerlich. 



 

Noch ein Nachtrag von Matthias Rötzer: Mit dem ELIT wird häufig "Überhitzungsschutz" angezeigt! Ist daher zunächst Irreführend!

Ein Nachtrag von mir: Wer sich den Ärger mit der Wasserpumpe ersparen möchte, kann sich eine verschleißfreie Pumpe einbauen. Siehe unter "Tuning".

Nachrichten

Hausaufgaben gemacht!

Nachdem in den letzten Jahren einigen Medienportalen schwere Fehler bei der Berichterstattung unterlaufen sind, weil sie scheinbar „wissenschaftliche Berichte“ einfach übernommen hatten, ohne deren Inhalte zu prüfen (z.B. die sogenannte „Schwedenstudie“), passiert einigen der Portale dieser Fehler nun nicht mehr. So hat z.B. Focus Online eine inhaltlich falsche Ifo-Studie zwar erwähnt, allerdings wurde  davon gesprochen, dass Kölner Physiker „behaupten“ das Elektroauto sei in Bezug auf den Co2-Austoß schlechter als der eines modernen Diesels. Schon einen Tag später berichtet Focus Online „Ifo-Institut rechnet E-Autos schlecht und macht dabei viele Fehler“.  

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TESLA, Y NOT?

TESLA-Chef Elon Musk hat vor einiger Zeit per Tweet von einigen Enthüllungen in den kommenden Tagen gesprochen. Wahrscheinlich wird eine dieser Enthüllungen das neue Model Y sein. Es wird auf Basis des Model 3 hergestellt, bedient allerdings die Crossover Sparte. Damit gibt es nun das Model S, das Model 3, das Model X und bald das Model Y. Aus rechtlichen Gründen durfte das Model 3 nicht Model E heißen, trotzdem findet Elektrauto.net das Ganze S3XY. <RBE>

 

„Schwedenstudie“ entlarvt

Die schwedische Metastudie zur Berechnung des Co2-Rucksacks eines Elektroautos in Bezug auf die Akkuherstellung war Grundlage der Behauptungen, die aus  einem Bericht von Johan Kristensson hervorgingen. Nun korrigiert der Autor selbst die gemachten Behauptungen, die ungeprüft von deutschen Presseportalen „Springer Verlag“ und „Burda“ veröffentlicht wurden. Auf Facebook ist die „Schwedenstudie“ mittlerweile zum Totschlagargument gegen das Elektroauto pervertiert.... 

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imageSie ärgern sich über die ständig steigenden Spritpreise? Ihnen "stinkt" es von giftigen Autoabgasen die Luft verpestet zu bekommen? Sie haben es satt nur 3 von 10 getankten Litern Sprit zur Fortbewegung zu benutzen und die restlichen 7 Liter ungenutzt als Wärme zu verpulvern? Wir wäre es dann mit einem Elektroauto?
image Ich fahre seit 2002 ein Elektroauto. Zuerst einen Citroen Saxo Electrique, seit 2012 einen Nissan LEAF, welcher mit Solarenergie angetrieben wird. Leise, sauber und umweltfreundlich. <weiterlesen>
 

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  • Umweltfreundlichkeit... +

    Elektroautos sind umweltfreundlich, weil sie 90 % der zugeführten Energie in Bewegung umsetzen. Im Idealfall stammt diese Energie aus erneuerbaren Quellen.
  • Verbrennungsmotoren +

    Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor haben einen Wirkungsgrad von nur 30 %. 70 % der Energie wird in Abwärme umgewandelt.  
  • Amortisation +

    Elektroautos amortisieren sich! Bei einer Laufleistung von 10.000 Km pro Jahr amortisiert sich ein Elektroauto nach rund 1 - 3 Jahren.
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