Montag, November 20, 2017

Norwegen verkauft mehr Hybrid- und Elektroautos als Verbrenner

In Norwegen sprechen die Absatzzahlen im Automobilbereich eine deutliche Sprache: Aktuell werden nur noch 47% Verbrenner verkauft. Mehr als die Hälfte der verkauften Fahrzeuge sind Hybrid- und Elektroautos. Noch vor wenigen Monaten lag die Verbrennerquote bei rund 70%. Was in Deutschland vollmundig von der Politik angekündigt wurde, aber aus Halbherzigkeit nicht sauber umgesetzt wurde, macht Norwegen ohne großes "Tamtam". Erst "Dieselgate", Fahrverbote und geheime Kartelle bringen in Deutschland etwas Bewegung in das Thema. Schade.

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CO2-Bilanz eines Elektroautos ist ein Desaster

Mit dieser Überschrift triumphieren Teile der deutschen Presse (z.B. Focus Online), nachdem eine Studie der „Swedisch Energy Agency“ den CO2 Austoß zur Herstellung von Lithium Akkus berechnet hat. Nun, genaugenommen hat die Studie nichts berechnet. Sie hat einfach mehrere vorhandene Studien zusammengefasst. In der Studie wird darauf hingewiesen, dass die durchgeführten Studien, die als Quelle dienten, sehr unterschiedliche Werte ergeben haben. Je „grüner“ der Strom ist, desto sauberer ist die Herstellung. Und die Menge an grünem Strom ist von Land zu Land sehr unterschiedlich.

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Kaufprämie beginnt zu wirken

Etwas verspätet beginnt die Umweltprämie zu wirken. Im ersten Quartal 2017 wurden mehr als doppelt so viele Elektroautos zugelassen wie im Vorjahr. Es wurden im ersten Quartal rund 11.000 Elektroautos zugelassen. Dies bedeutet einen Anteil von rund 1,2 Prozent. Verglichen mit Norwegen - hier sind rund 36% aller Neuzulassungen Elektroautos - bleibt Deutschland immer noch weit hinter den Erwartungen zurück. <RBE>