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Umweltminister Röttgen rät seiner Partei zum Atomausstieg PDF Drucken E-Mail
Samstag, 06 Februar 2010
Seine Partei müsse sich "gut überlegen, ob sie gerade die Kernenergie zu einem Alleinstellungsmerkmal machen will", so Röttgen (CDU). Es gäbe, auch nach 40 Jahren, keine hinreichende Akzeptanz bei der Bevölkerung. Die Reaktoren sollen schrittweise durch erneuerbare Energien ersetzt werden.  Er warnte vor Zugewinnen des Staats durch Abschöpfung der Gewinne,  wenn hierbei die Sicherheit auf der Strecke  bleibe. Mit dieser Aussage stellt sich Röttgen gegen den Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP), welcher die Laufzeiten der Reaktoren verlängern möchte. Brüderle möchte mit den abgeschöpften Gewinnen die regenerativen Energien fördern. Vertreter des Bereichs der regenerativen Energien habe jedoch kürzlich den „Geldsegen“ abgelehnt.

Die Bundesregierung möchte weiterhin die Kosten, welche durch die Sanierung der Asse entstehen werden, nicht auf Kosten des deutschen Steuerzahlers decken.  Hier soll das Verursacherprinzip gelten. Es handelt sich hierbei, nach vorläufigen Schätzungen, um rund 2,5 Milliarden Euro.

Quelle: T-Online

 
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